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Unterirdisch: Was unter dem Münsterplatz verborgen lag

archäologischer Grabungsbefund

Wann  
24.09.2018, 09:00 - 18:00 Uhr Weiterleiten
Wo

Stadthaus Ulm - UG

Ulm


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Wo 1993 das Ulmer Stadthaus eröffnet wurde, stand seit dem hohen Mittelalter ein Kloster der Franziskaner-Mönche, das "Barfüßerkloster". 1229 waren Brüder des Ordens nach Ulm gekommen und bekamen einen Platz in der ummauerten Stadt gleich beim Löwentor zugewiesen. Als im
19. Jahrhundert der Münsterplatz Gegenstand städtischer Neugestaltungen wurde, fiel das Barfüßerkloster, das lange schon nicht mehr dem religiösen Zweck diente, dem Abriss anheim.

Bevor gut 100 Jahre und 17 Architekturwettbewerbe, Gutachten und Entwurfseingaben später 1991 mit dem Bau des Stadthauses begonnen wurde, leitete das Landesamt für Denkmalpflege umfangreiche Grabungen im Bereich der späteren Baugrube und auf dem Münsterplatz ein. Die Lage des Platzes ließ auf Spuren regen Lebens über die Jahrhunderte hinweg hoffen, und die Archäologen wurden nicht enttäuscht. Die Sensation der Grabungen war die Grabgrube einer etwa 30-jährigen Frau unter den Fundamenten des früheren Klosters: Ein Grab aus der so genannten Glockenbecherzeit vor jetzt mehr als 4300 Jahren. Auch weitere Funde zeugten vom regen Leben an diesem Ort während des Hoch- und Spätmittelalters bis in die Neuzeit hinein.

Quelle
Text: Veranstalter


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Stadthaus Ulm

Münsterplatz 50

89073 Ulm


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