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Terre d´ artista

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18.05.2018, 20:15 Uhr Weiterleiten
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Stuttgart

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Terre d´artista
Die Emilia-Romagna von Laura Zuccheri (Malerin und Comiczeichnerin), Sandro Campani (Schriftsteller) und Emiliano Mazzoni (Musiker)
In italienischer und deutscher Sprache

Drei Künstler, die aus der gleichen Gegend der Emilia-Romagna kommen und trotz ihrer unterschiedlichen Wege (Emiliano Mazzoni ist in der Heimat geblieben, Sandro Campani hat es in die Stadt und Laura Zuccheri sogar nach Deutschland verschlagen) doch alle den eigenen Wurzeln verbunden geblieben sind. Die Emilia-Romagna, ihre Landschaft, die Menschen und Orte, aber auch die Gerüche und Farben sind ihre Inspirationsquelle und die Basis ihrer künstlerischen Ausdruckskraft. In einem Experiment, das die Grenzen der einzelnen Künste überschreitet und die Möglichkeiten eines Gesamtkunstwerks auslotet, erzählen uns alle drei von ihrer terra di origine, jeder in seiner eigenen künstlerischen Sprache und dennoch in einer einzigen Sprache: der Universalsprache der Kunst.

Sandro Campani lebt und arbeitet in der Gegend des Apennin zwischen Emilia-Romagna und Toskana, wo er 1974 geboren wurde. Er ist Autor verschiedener Romane, darunter È dolcissimo non appartenerti piú (Playground 2005), Nel paese del Magnano (Italic Pequod 2010) und La terra nera (Rizzoli 2013). Beim renommierten Verlag Einaudi ist im vergangenen Jahr sein jüngster Roman, Il giro del miele (2017), erschienen.

Emiliano Mazzoni wurde in den Bergen geboren und lebt in den Bergen: er stammt aus der Gegend von Modena, aus Piandelagotti, einem Ort in 1200 m Höhe. Nach zahlreichen Erfahrungen als Sänger in verschiedenen Bands folgen ab dem Jahr 2012 erste Erfahrungen als Solist, wobei er sich selbst auf dem Klavier begleitet. Es entstehen die Aufnahmen Ballo sul posto (2012, Gutenberg Records/IRD) und zwei Jahre später Cosa ti sciupa (Gutenberg Records/IRD), eine CD, die enthusiastische Kritiken erhält und den kommunikativen Horizont des Projekts erweitert. Es folgen einige Konzerte, bei denen Mazzoni von einer Band begleitet wird, die den Namen Trii Bak Avanti erhält (Mirko Zanni, Gitarre, und Samuele Lambertini, Schlagzeug), bevor er wieder ins Studio zurückkehrt. Mit dem Beitritt zum Label "Private Stanze" im Jahr 2016 erscheint Profondo Blu (Private Stanze/Audioglobe). Im Frühjahr 2017 bringt er halb im Scherz, halb im Ernst eine Vinylplatte mit dem Titel Cocktail 7 heraus (Private Stanze/audioglobe), mit Anklängen an Dance und Elektropop, die eine Wende zum Pop anzukündigen scheint, von der aber noch keiner weiß, ob er sie vollziehen wird. Alle seine Aufnahmen sind in Koproduktion mit Luca A. Rossi entstanden.
Emiliano Mazzoni möchte ein Chanson-/ cantautore-Projekt im klassischen Sinn verkörpern, in völliger Unabhängigkeit von Genres und ihren Grenzen, und mit einem Seitenblick auf die großen Chansonniers, durch die wir den Chanson lieben gelernt haben und die seine Seele sind.

Laura Zuccheri ist 1971 in Budrìo, in der Nähe von Bologna, geboren. Ihre Karriere als Comiczeichnerin beginnt im Jahr 1992, als sie für die Zeitschrift Ken Parker Magazine arbeitet. Seit der Übernahme des Magazins durch den Verlag „Sergio Bonelli Editore“ im Jahr 1993 sind zahlreiche Comics für Bonelli Editore entstanden. Unter anderem hat Laura Zuccheri neben Ken Parker viele Nummern der Detektiv-Reihe Julia gezeichnet. Im Jahr 2013 wird sie als erste Frau beauftragt, das Cover der bekannten Western-Reihe Tex Willer zu gestalten. Im Jahr 2006 beginnt ihre Zusammenarbeit mit Sylviane Corgiat, mit der sie die beim französischen Verlag „Les Humanoïdes Associés“ verlegte, vierbändige Fantasy-Reihe Les Épées de verre (Verlag Les Humanoïdes Associés, dt. Die Gläsernen Schwerter, Splitter-Verlag) gestaltet. Im Jahr 2011 erhält sie bei den „Lucca Comics & Games“, einem der wichtigsten Festivals für Comics und Animation, den Preis als beste Zeichnerin für Ilango (zweiter Band der Serie Die Gläsernen Schwerter).
Durch ihre Erfahrungen als Comiczeichnerin entdeckt Laura Zuccheri die Malerei. Ihre Arbeiten sind durch amerikanische Maler und Zeichner des 19. und 20. Jahrhunderts beeinflußt, wie z.B. Remington, Russell, Rockwell, Layendecker, Sargent, Wyeth, russische Maler wie Repin, Shishkin, Serov, Aivazovsky, Kramskoi, und europäische Künstler wie Larsoon, Sorolla, Boldini. Hauptsächlich widmet sie sich Landschaften. Durch ihre Gemälde, die schon in zahlreichen Ausstellungen zu sehen waren, zuletzt im Herbst 2017 in Esslingen, sollen die Liebe zur Natur und deren Bedeutung für die Menschheit vermittelt werden.

Eine Veranstaltung des Italienzentrums der Universität Stuttgart und des AERS – Associazione Emilia-Romagna in Stuttgart e.V. in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart

Quelle: Text und Bild(er) - Reservix


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